Günstigen Solarstrom nutzen!

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Hochrhein-Bodensee

Photovoltaik-Liga Baden-Württemberg

Die Photovoltaik-Liga ist eine Rangliste der beim Solarstromausbau erfolgreichsten Regionen, Landkreise und Kommunen im Südwesten. Erstellt wird die quartalsweise aktualisierte Liste, indem die gesamt installierte Photovoltaik-Leistung und die im letzten Jahr neu zugebaute Leistung auf Dächern in Watt pro Einwohner und auf Freiflächen in Watt pro Hektar umgerechnet wird. Das macht Regionen mit unterschiedlicher Bevölkerungsdichte und Größe miteinander vergleichbar. Die Daten basieren auf dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur und Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW), Stand Spätsommer 2020.

Landkreis Konstanz liegt beim Solarstrom-Dachausbau auf Platz 21

In den zwölf Monaten von Juli 2019 bis Ende Juni 2020 wurden in Baden-Württemberg Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 440 Megawatt (MW) errichtet, wobei der Großteil davon (383 MW) auf Dachflächen installiert wurde. Im Südwesten sind im Ganzen nun gut 6,25 Gigawatt (GW) installiert. Der Landkreis Konstanz liegt im Baden-Württembergischen Kreisvergleich aktuell auf Platz 21 von 44 Land- bzw. Stadtkreisen, was neu gebaute Dachanlagen pro Einwohner betrifft. Privatleute, Unternehmen und Kommunen errichteten im Zeitraum von Juli 2019 bis Juni 2020 Solarstromanlagen auf Dächern im Landkreis Konstanz mit einer installierten Leistung von 11,1 Megawatt. Pro Einwohner entspricht das einem Zubau von 38,7 Watt. Insgesamt existieren damit im Landkreis Konstanz aktuell Dachanlagen mit einer installierten Leistung von 128,2 Megawatt bzw. 447,9 Watt pro Einwohner.

Engen gewinnt Kreismeisterschaft 2020 im Zubau von PV-Dachanlagen

Die Bürger und Unternehmen von Engen haben im Zeitraum vom 1.7.2019 bis 30.6.2020 einen Zubau von 127,3 Watt pro Einwohner durch Photovoltaik-Dachanlagen realisiert. Herr Landrat Danner wird auf der nächsten Sitzung des Kreistags am 7.12.2020 die herausragende Leistung der Engener Bürger und Unternehmen würdigen und feierlich den 1. Preis an Herrn Bürgermeister Moser übergeben. Im Bild noch Bürgermeister Schmid aus Öhningen, der Sieger des Vorjahres.

Kommunen Landkreis Konstanz Photovoltaik Dachanlagen
Zubau Q III/2019 – Q II/2020 in Wp/EW Installierte Leistung insgesamt in kWp
1. Platz: Engen 127,3 6.717
2. Platz: Hohenfels 111,5 4.782
3. Platz: Orsingen-Nenzingen 103,7 3.715
Gottmadingen 97,3 7.854
Tengen 84,7 3.128
Eigeltingen 83,4 4.653
Moos 80,2 1.615
Volkertshausen 71,7 2.298
Büsingen am Hochrhein 70,0 178
Stockach 68,0 16.544
Öhningen 67,3 2.517
Steißlingen 59,9 4.752
Mühlingen 57,4 5.702
Hilzingen 56,3 7.395
Aach 52,5 1.783
Radolfzell am Bodensee 47,3 9.536
Gaienhofen 40,4 1.685
Bodman-Ludwigshafen 32,7 3.111
Mühlhausen-Ehingen 30,8 1.961
Singen (Hohentwiel) 26,2 15.412
Rielasingen-Worblingen 23,5 3.701
Allensbach 23,0 2.052
Reichenau 16,2 2.354
Gailingen am Hochrhein 10,4 1.299
Konstanz 7,9 13.493

Beschreibung

  • Eine Maßnahme der Solaroffensive des Landes Baden-Württemberg
  • Aufbau von 12 Photovoltaik-Netzwerken verteilt über alle Regionen
  • Gemeinsam mit Energieagenturen, Stiftungen, Solar Clustern, Vereinen, Wirtschaftsförderungen, Initiativen, Handwerkskammern, etc.
  • Landesweit koordiniert durch KEA und Solar Cluster Baden-Württemberg
  • Jede/r kann Teil der PV-Netzwerke werden und diese mitgestalten

Ziele

Durch Information, Beratung und Wissenstransfer den Ausbau der Photovoltaik in Baden-Württemberg beschleunigen!

  • Aktive Netzwerke, die den Ausbau der PV schnell und dauerhaft voranbringen
  • Akteure motivieren, Teil der PV-Netzwerke zu werden und diese mitzugestalten
  • Vernetzung und Austausch zwischen den regionalen PV-Akteuren fördern
  • Motivation steigern PV-Anlagen in BW zu installieren
  • Photovoltaik wieder stärker ins Bewusstsein bringen
  • Durch gute Beispiele Hemmnisse überwinden und vielfältige Akteure für Solarenergie begeistern

Photovoltaik-Rechner

Informationen zum kostenlosen Photovoltaik-Rechner:

  • Ziel: Grobe Orientierung für PV-Projekte
  • 2 Modi: Pflicht- und Expertenmodus
  • Kostenlos, transparent und unabhängiges Berechnungstool
  • PV-Anlagen mit einer Leistung bis 750 kWp
  • Für kleinere Anlagen sind wissenschaftliche Simulationsrechnungen u.a. zur Bestimmung der Eigenverbrauchsquote implementiert (Randbedingungen: bis 4.000 kWh Stromverbrauch; 20 kWh Speicher und 20 kWp PV-Anlage).
  • Für größere Anlagen und Gebäudetypen wie z.B. Gewerbe, Büros, Landwirtschaft können Eigenverbrauchsquote anhand der Diagramme von Simulationsrechnungen mit Standard-Lastprofilen bestimmt werden.
  • Es sind Berechnungen mit/ohne Speicher inklusive Vergleich möglich. Für kleine Anlagen sind Eigenverbrauchsquoten auch mit Speicher hinterlegt, für größere muss diese manuell eingegeben werden, siehe Randbedingungen oben.
  • Über eine virtuelle Karte sind Einstrahlungsdaten des DWD mit 1×1 km² Auflösung integriert und abrufbar.
  • Ergebnisseite: Über die Druckfunktion als pdf oder print
  • Neben reinen Wirtschaftlichkeitsangaben sind aus der Projekterfahrung heraus auch u.a. Ergebnisse zum Solaren Deckungsanteil, zu vermiedenen THG-Emissionen und zur energetischen Amortisation integriert.
  • Berechnungsmethodik: Eine kurze Beschreibung finden Sie im PV-Rechner unter „Weitere Hinweise und Grundlagen“, sowie im Berechnungsmodell selbst.

Schwerpunkte im Landkreis Konstanz

  • Veranstaltungen für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und Unternehmensbesuche
  • Entwicklung und Durchführung von PV-Potenzial-Checks bei Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen vor Ort
  • Erarbeitung von Schulungen für Architekten und Energieberater zur Anwendung dieser PV-Potenzial-Checks
  • Veranstaltungen zu PV in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Erstellung einer beispielhaften Vorgehensweise für PV in WEG

Solaroffensive Stadt Konstanz

Die Solaroffensive der Stadt Konstanz ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Konstanz, der Stadtwerke Konstanz GmbH, der Energieagentur Kreis Konstanz gGmbH und verschiedenen Unternehmen der Solarbranche, mit dem Ziel, den Anteil von Solaranlagen in der Stadt Konstanz signifikant zu erhöhen.

So passt die Sonne aufs Dach
Mehr über den kostenlosen Eignungs-Check Solar bei Ihnen zu Hause und die Frage, für welche Dächer sich eine Anlage lohnt bzw. wie diese aussehen kann, erfahren Sie im Interview mit unserem Solarfachberater Hans-Joachim Horn.

PV in Wohneigentümergemeinschaften

Wohneigentümergemeinschaften (WEG) mit ihren großen Dachflächen stellen ein nicht unerhebliches Potenzial für Photovoltaik-Anlagen dar, das weitgehend noch nicht ausgeschöpft ist. Da viele Verwalter den Aufwand scheuen, braucht es einen impulsgebenden Eigentümer, der die Planung und Durchführung von Photovoltaik-Anlagen voranbringt.

Eine beispielhafte Vorgehensweise für PV in WEG soll umsetzungswilligen Eigentümern dabei helfen, das Thema in ihrer Eigentümergemeinschaft zur Sprache zu bringen:

Einzelanlagen in Mehrfamilienhäusern

Empfehlung der Clearingstelle EEG 2014/31 vom 2. Juni 2015

Seite 22; Rn 54 (Blockschaltbild mit Anmerkungen hierzu auf Seite 58, links):
„Betreibt nicht nur der Eigenversorger, sondern auch ein Dritter – auf demselben Grundstück oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe – eine Anlage zur Eigenversorgung, greift – bei galvanischer Trennung der Anlagen (vgl. z. B. Anhang 6.6, Abbildung 5) – die Regelung zur Anlagenzusammenfassung im Anwendungsbereich des § 61 Abs. 2 Nr. 4 i. V. m. § 32 Abs. 1 Satz 1 EEG 2014 nur für die vom jeweiligen Eigenversorger selbst betriebenen Anlagen.45 Durch die galvanische Trennung wird sichergestellt, dass es sich um voneinander elektrisch unabhängige Anlagen mit eigenständiger technischer Infrastruktur handelt. Synergieeffekte, beispielsweise durch gemeinsam genutzte technische Infrastruktur oder Optimierung des Eigenverbrauchs aufgrund einer gemeinsamen Kundenanlage sind dadurch ausgeschlossen. Das rechtfertigt es, die Anlagen verschiedener Betreiber im Anwendungsbereich des § 61 Abs. 2 Nr. 4 EEG 2014 dann NICHT der Anlagenzusammenfassung nach § 32 Abs. 1 Satz 1 EEG 2014 zu unterwerfen. Ansatzpunkt hierfür ist wiederum § 61 Abs. 2 Nr. 4 EEG 2014, der nur für „Eigenversorgungen“ i. S. d. § 5 Nr. 12 EEG 2014 gilt. Die „entsprechende Anwendung“ des § 32 Abs. 1 Satz 1 EEG 2014 erfolgt insofern nur in eingeschränktem Umfang.46″

Für die einzelne „Eigenversorgung“ müssen zwingend insbesondere die gesetzlich definierten Voraussetzungen nach § 3 Nr. 19 und § 61h EEG erfüllt sein:

  • eine strikte Personenidentität zwischen dem Betreiber der Stromerzeugungsanlage, der den Strom selbst erzeugt, und dem Letztverbraucher, der diesen Strom selbst verbraucht,
  • ein unmittelbarer räumlicher Zusammenhang,
  • die Zeitgleichheit von Erzeugung und Verbrauch,
  • keine Durchleitung durch ein Netz der allgemeinen Versorgung.

„Die Sonne ist eine wichtige Energiequelle, die wir nutzen wollen! Wir arbeiten gemeinsam mit den Gemeinden an der Realisierung von Photovoltaikanlagen im Landkreis Konstanz.“

Zeno DannerLandrat des Kreises Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Kommunen haben eine wichtige Vorbildfunktion beim Einsatz von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Um die Klimaziele zu erreichen, benötigt der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen viel Fläche, die wir nicht nur durch unsere Gebäude bereitstellen müssen, sondern auch durch Überdachungen von Parkierungsflächen.“

Dr. Thomas AuerBürgermeister Gailingen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Als Bauschaffende haben wir eine besondere Verantwortung für eine nachhaltige Baukultur. Daher sollten wir die Integration von Photovoltaik-Anlagen und Elektromobilität in Gebäuden von Beginn an mitdenken. Dann können auch Mieter und Wohnungseigentümergemeinschaften vom günstigen Solarstrom profitieren.“

Karin VögeleBauträgerin und Immobilienmanagerin, Radolfzell
Botschafterin des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Mit unserer Mitarbeiterin „Frau Sonne“ und der installierten Photovoltaik-Anlage sind wir höchst zufrieden. Wir erzielen die bestmögliche Verbrauchsquote von benötigter und erzielbarer Strommenge, denn Eigenverbrauch macht Rendite. Und vor allem ist CO2-Einsparung aus regenerativer Stromgewinnung für uns als „Nahversorger mit regionalen Lebensmitteln für den ländlichen Raum“ Geschäftsüberzeugung und Fürsorge für unsere Umwelt.“

Hans-Philipp OkleGeschäftsführer Okle Großhandels GmbH, Singen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Als Vorstand des ISC Konstanz und Geschäftsführer des SolarLAGO setze ich mich für die Verbreitung der Photovoltaik ein und möchte auch privat mit unserem doppelten Energie-Plus-Einfamilienhaus mit 10kW PV-Dach, Wärmepumpe, Elektrofahrzeug, Smart Grid u.a. ein gutes Beispiel geben.“

Dr. Kristian PeterVorstand International Solar Energy Research Center Konstanz e.V., ISC Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Die vermeintlich dummen Pflanzen leben seit Millionen von Jahren ausschließlich von der Energie der Sonne, dank der Photosynthese. Das Äquivalent für den vermeintlich intelligenten Menschen ist die Photovoltaik. Wir sollten sie nutzen.“

Bene MüllerVorstand solarcomplex, Singen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Technischen Fortschritt zu integrieren – ist die Basis für die Zukunft erfolgreich zu wirtschaften.“

Martin JuckerJucker Farm AG, Seegräben, Schweiz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Statt die Energiequellen der Vergangenheit zu subventionieren, sollten wir in die Energiequellen der Zukunft investieren.“
US-Präsident Barack Obama im April 2011

Clemens FleischmannRandegger Ottilien-Quelle GmbH, Gottmadingen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Seit mich die Energieagentur von der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher überzeugt hat, brauche ich kaum noch Strom aus dem Netz. Der eigene Solarstrom ist unschlagbar günstig, das macht richtig Spaß. Jetzt habe ich noch einen Grund mehr mich zu freuen, wenn die Sonne scheint.“

Frank Hämmerleehemaliger Landrat des Kreises Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

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