Günstigen Solarstrom nutzen!

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Hochrhein-Bodensee

Photovoltaik-Liga Baden-Württemberg

Die Photovoltaik-Liga ist eine Rangliste der beim Solarstromausbau erfolgreichsten Regionen, Landkreise und Kommunen im Südwesten. Erstellt wird die Liste, indem die gesamt installierte Photovoltaik-Leistung und die im letzten Jahr neu zugebaute Leistung auf Dächern in Watt pro Einwohner und auf Freiflächen in Watt pro Hektar umgerechnet wird. Das macht Regionen mit unterschiedlicher Bevölkerungsdichte und Größe miteinander vergleichbar. Die Daten 2021 basieren auf dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand Spätsommer 2022.

Landkreis Konstanz liegt beim Solarstrom-Dachausbau auf Platz 26

In den zwölf Monaten 2021 wurden in Baden-Württemberg Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 624 Megawatt (MW) errichtet, wobei der Großteil davon (572 MW) auf Dachflächen installiert wurde. Im Südwesten sind im Ganzen nun gut 7 Gigawatt (GW) installiert. Der Landkreis Konstanz liegt im Baden-Württembergischen Kreisvergleich 2021 auf Platz 26 von 44 Land- bzw. Stadtkreisen, was neu gebaute Dachanlagen pro Einwohner betrifft. Privatleute, Unternehmen und Kommunen errichteten im Zeitraum 2021 im Landkreis Konstanz auf Dächern Solarstromanlagen mit einer installierten Leistung von 17,6 Megawatt. Pro Einwohner entspricht das einem Zubau von 61 Watt. Insgesamt existieren damit zum 31.12.2021 im Landkreis Konstanz Dachanlagen mit einer installierten Leistung von 161 Megawatt bzw. 558,8 Watt pro Einwohner.

Mühlingen gewinnt Kreismeisterschaft 2022 im Zubau von PV-Dachanlagen

Die Bürger und Unternehmen von Mühlingen haben im Jahr 2021 einen Zubau von 212 Watt pro Einwohner an Photovoltaik-Dachanlagen realisiert. Über den 1. Platz für den stärkste PV-Aufdachanlagen-Zubau freut sich in Mühlingen der Bürgermeister Thorsten Scigliano.

Bürgermeister Rainer Stolz freut sich über den 2. Platz für die Stadt Stockach, wo durchschnittlich 158 Watt Photovoltaik-Aufdachanlagen-Leistung pro Einwohner hinzugebaut wurden.

Bürgermeister Alois Fritschi freut sich über den Zubau von durchschnittlich 133 Watt / Einwohner an Aufdach-Photovoltaikleistung, und damit dem 3. Platz für die Gemeinde Eigeltingen.

Foto: Claudia Ladwig

Kommunen Landkreis Konstanz Photovoltaik Dachanlagen
Zubau 2021
in Wp/EW
Installierte Leistung insgesamt in kWp
1. Platz: Mühlingen 212   6.363
2. Platz: Stockach 158 19.166
3. Platz: Eigeltingen 133   5.347
Bodman-Ludwigshafen 130   4.205
Aach   97   2.165
Engen, Stadt   95   8.846
Hilzingen   95   8.830
Öhningen   87   3.467
Volkertshausen   87   2.800
Moos   78   1.992
Steißlingen   77   6.033
Hohenfels   75   5.194
Radolfzell am Bodensee   68 13.703
Orsingen-Nenzingen   65   5.283
Gottmadingen   64   9.953
Rielasingen-Worblingen   62   4.006
Gailingen am Hochrhein   60   1.498
Mühlhausen-Ehingen   59   2.268
Singen (Hohentwiel)   58 18.790
Reichenau   52   3.039
Tengen, Stadt   48   3.710
Allensbach   47   2.668
Gaienhofen   41   1.848
Konstanz   19 16.342
Büsingen am Hochrhein     6      149

Beschreibung

  • Eine Maßnahme der Solaroffensive des Landes Baden-Württemberg
  • Aufbau von 12 Photovoltaik-Netzwerken verteilt über alle Regionen
  • Gemeinsam mit Energieagenturen, Stiftungen, Solar Clustern, Vereinen, Wirtschaftsförderungen, Initiativen, Handwerkskammern, etc.
  • Landesweit koordiniert durch KEA und Solar Cluster Baden-Württemberg
  • Jede/r kann Teil der PV-Netzwerke werden und diese mitgestalten

Ziele

Durch Information, Beratung und Wissenstransfer den Ausbau der Photovoltaik in Baden-Württemberg beschleunigen!

  • Aktive Netzwerke, die den Ausbau der PV schnell und dauerhaft voranbringen
  • Akteure motivieren, Teil der PV-Netzwerke zu werden und diese mitzugestalten
  • Vernetzung und Austausch zwischen den regionalen PV-Akteuren fördern
  • Motivation steigern PV-Anlagen in BW zu installieren
  • Photovoltaik wieder stärker ins Bewusstsein bringen
  • Durch gute Beispiele Hemmnisse überwinden und vielfältige Akteure für Solarenergie begeistern

Photovoltaik-Rechner

Informationen zum kostenlosen Photovoltaik-Rechner:

  • Ziel: Grobe Orientierung für PV-Projekte
  • 2 Modi: Pflicht- und Expertenmodus
  • Kostenlos, transparent und unabhängiges Berechnungstool
  • PV-Anlagen mit einer Leistung bis 750 kWp
  • Für kleinere Anlagen sind wissenschaftliche Simulationsrechnungen u.a. zur Bestimmung der Eigenverbrauchsquote implementiert (Randbedingungen: bis 4.000 kWh Stromverbrauch; 20 kWh Speicher und 20 kWp PV-Anlage).
  • Für größere Anlagen und Gebäudetypen wie z.B. Gewerbe, Büros, Landwirtschaft können Eigenverbrauchsquote anhand der Diagramme von Simulationsrechnungen mit Standard-Lastprofilen bestimmt werden.
  • Es sind Berechnungen mit/ohne Speicher inklusive Vergleich möglich. Für kleine Anlagen sind Eigenverbrauchsquoten auch mit Speicher hinterlegt, für größere muss diese manuell eingegeben werden, siehe Randbedingungen oben.
  • Über eine virtuelle Karte sind Einstrahlungsdaten des DWD mit 1×1 km² Auflösung integriert und abrufbar.
  • Ergebnisseite: Über die Druckfunktion als pdf oder print
  • Neben reinen Wirtschaftlichkeitsangaben sind aus der Projekterfahrung heraus auch u.a. Ergebnisse zum Solaren Deckungsanteil, zu vermiedenen THG-Emissionen und zur energetischen Amortisation integriert.
  • Berechnungsmethodik: Eine kurze Beschreibung finden Sie im PV-Rechner unter „Weitere Hinweise und Grundlagen“, sowie im Berechnungsmodell selbst.

Schwerpunkte im Landkreis Konstanz

  • Veranstaltungen für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und Unternehmensbesuche
  • Entwicklung und Durchführung von PV-Potenzial-Checks bei Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen vor Ort
  • Erarbeitung von Schulungen für Architekten und Energieberater zur Anwendung dieser PV-Potenzial-Checks
  • Veranstaltungen zu PV in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Erstellung einer beispielhaften Vorgehensweise für PV in WEG

Solaroffensive Stadt Konstanz

Die Solaroffensive der Stadt Konstanz ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Konstanz, der Stadtwerke Konstanz GmbH, der Energieagentur Kreis Konstanz gGmbH und verschiedenen Unternehmen der Solarbranche, mit dem Ziel, den Anteil von Solaranlagen in der Stadt Konstanz signifikant zu erhöhen. Aktuell wurde die Solaroffensive wegen zu hoher Nachfrage ausgesetzt, wir hoffen aber das Angebot bald wieder anbieten zu können.

So passt die Sonne aufs Dach
Mehr Informationen zu Ihrem Gebäude bekommen Sie beim kostenlosen Gebäude-Check bei Ihnen zu Hause. Für welche Dächer sich eine Photovoltaik-Anlage lohnt bzw. wie diese aussehen kann, erfahren Sie im Interview mit unserem Solarfachberater Hans-Joachim Horn.

PV in Wohneigentümergemeinschaften

Wohneigentümergemeinschaften (WEG) mit ihren großen Dachflächen stellen ein nicht unerhebliches Potenzial für Photovoltaik-Anlagen dar, das weitgehend noch nicht ausgeschöpft ist. Da viele Verwalter den Aufwand scheuen, braucht es einen impulsgebenden Eigentümer, der die Planung und Durchführung von Photovoltaik-Anlagen voranbringt.

Eine beispielhafte Vorgehensweise für PV in WEG soll umsetzungswilligen Eigentümern dabei helfen, das Thema in ihrer Eigentümergemeinschaft zur Sprache zu bringen:

Einzelanlagen in Mehrfamilienhäusern

Empfehlung der Clearingstelle EEG 2014/31 vom 2. Juni 2015

Seite 22; Rn 54 (Blockschaltbild mit Anmerkungen hierzu auf Seite 58, links):
„Betreibt nicht nur der Eigenversorger, sondern auch ein Dritter – auf demselben Grundstück oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe – eine Anlage zur Eigenversorgung, greift – bei galvanischer Trennung der Anlagen (vgl. z. B. Anhang 6.6, Abbildung 5) – die Regelung zur Anlagenzusammenfassung im Anwendungsbereich des § 61 Abs. 2 Nr. 4 i. V. m. § 32 Abs. 1 Satz 1 EEG 2014 nur für die vom jeweiligen Eigenversorger selbst betriebenen Anlagen.45 Durch die galvanische Trennung wird sichergestellt, dass es sich um voneinander elektrisch unabhängige Anlagen mit eigenständiger technischer Infrastruktur handelt. Synergieeffekte, beispielsweise durch gemeinsam genutzte technische Infrastruktur oder Optimierung des Eigenverbrauchs aufgrund einer gemeinsamen Kundenanlage sind dadurch ausgeschlossen. Das rechtfertigt es, die Anlagen verschiedener Betreiber im Anwendungsbereich des § 61 Abs. 2 Nr. 4 EEG 2014 dann NICHT der Anlagenzusammenfassung nach § 32 Abs. 1 Satz 1 EEG 2014 zu unterwerfen. Ansatzpunkt hierfür ist wiederum § 61 Abs. 2 Nr. 4 EEG 2014, der nur für „Eigenversorgungen“ i. S. d. § 5 Nr. 12 EEG 2014 gilt. Die „entsprechende Anwendung“ des § 32 Abs. 1 Satz 1 EEG 2014 erfolgt insofern nur in eingeschränktem Umfang.46″

Für die einzelne „Eigenversorgung“ müssen zwingend insbesondere die gesetzlich definierten Voraussetzungen nach § 3 Nr. 19 und § 61h EEG erfüllt sein:

  • eine strikte Personenidentität zwischen dem Betreiber der Stromerzeugungsanlage, der den Strom selbst erzeugt, und dem Letztverbraucher, der diesen Strom selbst verbraucht,
  • ein unmittelbarer räumlicher Zusammenhang,
  • die Zeitgleichheit von Erzeugung und Verbrauch,
  • keine Durchleitung durch ein Netz der allgemeinen Versorgung.

„Die Sonne ist eine wichtige Energiequelle, die wir nutzen wollen! Wir arbeiten gemeinsam mit den Gemeinden an der Realisierung von Photovoltaikanlagen im Landkreis Konstanz.“

Zeno DannerLandrat des Kreises Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Kommunen haben eine wichtige Vorbildfunktion beim Einsatz von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Um die Klimaziele zu erreichen, benötigt der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen viel Fläche, die wir nicht nur durch unsere Gebäude bereitstellen müssen, sondern auch durch Überdachungen von Parkierungsflächen.“

Dr. Thomas AuerBürgermeister Gailingen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Als Bauschaffende haben wir eine besondere Verantwortung für eine nachhaltige Baukultur. Daher sollten wir die Integration von Photovoltaik-Anlagen und Elektromobilität in Gebäuden von Beginn an mitdenken. Dann können auch Mieter und Wohnungseigentümergemeinschaften vom günstigen Solarstrom profitieren.“

Karin VögeleBauträgerin und Immobilienmanagerin, Radolfzell
Botschafterin des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Mit unserer Mitarbeiterin „Frau Sonne“ und der installierten Photovoltaik-Anlage sind wir höchst zufrieden. Wir erzielen die bestmögliche Verbrauchsquote von benötigter und erzielbarer Strommenge, denn Eigenverbrauch macht Rendite. Und vor allem ist CO2-Einsparung aus regenerativer Stromgewinnung für uns als „Nahversorger mit regionalen Lebensmitteln für den ländlichen Raum“ Geschäftsüberzeugung und Fürsorge für unsere Umwelt.“

Hans-Philipp OkleGeschäftsführer Okle Großhandels GmbH, Singen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Als Vorstand des ISC Konstanz und Geschäftsführer des SolarLAGO setze ich mich für die Verbreitung der Photovoltaik ein und möchte auch privat mit unserem doppelten Energie-Plus-Einfamilienhaus mit 10kW PV-Dach, Wärmepumpe, Elektrofahrzeug, Smart Grid u.a. ein gutes Beispiel geben.“

Dr. Kristian PeterVorstand International Solar Energy Research Center Konstanz e.V., ISC Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Die vermeintlich dummen Pflanzen leben seit Millionen von Jahren ausschließlich von der Energie der Sonne, dank der Photosynthese. Das Äquivalent für den vermeintlich intelligenten Menschen ist die Photovoltaik. Wir sollten sie nutzen.“

Bene MüllerVorstand solarcomplex, Singen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Technischen Fortschritt zu integrieren – ist die Basis für die Zukunft erfolgreich zu wirtschaften.“

Martin JuckerJucker Farm AG, Seegräben, Schweiz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Statt die Energiequellen der Vergangenheit zu subventionieren, sollten wir in die Energiequellen der Zukunft investieren.“
US-Präsident Barack Obama im April 2011

Clemens FleischmannRandegger Ottilien-Quelle GmbH, Gottmadingen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Seit mich die Energieagentur von der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher überzeugt hat, brauche ich kaum noch Strom aus dem Netz. Der eigene Solarstrom ist unschlagbar günstig, das macht richtig Spaß. Jetzt habe ich noch einen Grund mehr mich zu freuen, wenn die Sonne scheint.“

Frank Hämmerleehemaliger Landrat des Kreises Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

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