Günstigen Solarstrom nutzen!

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Hochrhein-Bodensee

Photovoltaik-Liga Baden-Württemberg

Die Photovoltaik-Liga ist eine Rangliste der beim Solarstromausbau erfolgreichsten Regionen, Landkreise und Kommunen im Südwesten. Erstellt wird die Liste, indem die gesamt installierte Photovoltaik-Leistung und die im letzten Jahr neu zugebaute Leistung auf Dächern in Watt pro Einwohner und auf Freiflächen in Watt pro Hektar umgerechnet wird. Das macht Regionen mit unterschiedlicher Bevölkerungsdichte und Größe miteinander vergleichbar. Die Daten 2024 basieren auf dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand Januar 2025.

Landkreis Konstanz liegt beim Solarstrom-Dachausbau auf Platz 15

In den zwölf Monaten 2024 wurden in Baden-Württemberg Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 2.120 Megawatt (MW) errichtet, wobei der Großteil davon (1.582 MW) auf Dachflächen installiert wurde. Im Südwesten sind im Ganzen nun rund 12,4 Gigawatt (GW) installiert. Der Landkreis Konstanz liegt im Baden-Württembergischen Kreisvergleich 2024 auf Platz 15 von 44 Land- bzw. Stadtkreisen, was neu gebaute Dachanlagen pro Einwohner betrifft. Privatleute, Unternehmen und Kommunen errichteten im Zeitraum 2024 im Landkreis Konstanz an Gebäuden und auf Dächern Solarstromanlagen mit einer installierten Leistung von 42 Megawatt. Pro Einwohner entspricht das einem Zubau von ca. 145 Watt. Insgesamt existieren damit zum 31.12.2024 im Landkreis Konstanz Dach- und Fassadenanlagen mit einer installierten Leistung von 329 Megawatt bzw. 1.118 Watt pro Einwohner.

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Steißlingen gewinnt Kreismeisterschaft 2025 im Zubau von PV-Dachanlagen

Die Bürger und Unternehmen von Steißlingen haben im Jahr 2024 einen Zubau von 315 Watt pro Einwohner an Photovoltaik-Dachanlagen realisiert. Über den 1. Platz für den stärksten PV-Aufdachanlagen-Zubau freut sich Bürgermeister Benjamin Mors.

Bürgermeisterin Susen Katterer und Stadtbaumeister Lars Heinzl freuen sich über den 2. Platz für die Gemeinde Stockach, wo durchschnittlich 312 Watt Photovoltaik-Aufdachanlagen-Leistung pro Einwohner hinzugebaut wurden.

Bürgermeister Manfred Ossola freut sich über den Zubau von durchschnittlich 286 Watt / Einwohner an Aufdach-Photovoltaikleistung, und damit dem 3. Platz für die Gemeinde Aach.

Foto: Energieagentur Kreis Konstanz, Burkert

Kommunen Landkreis Konstanz Photovoltaik Dachanlagen
Zubau 2024
in Wp/EW
Installierte Leistung insgesamt in kWp (Stand 31.10.2025)
1. Platz: Steißlingen  315 11.100
2. Platz: Stockach  312 33.446
3. Platz: Aach  286   4.650
Reichenau  282   6.312
Hohenfels  260   6.970
Engen  241 16.301
Hilzingen  222 15.499
Allensbach  205   6.484
Öhningen  196   5.341
Orsingen-Nenzingen  195   8.431
Volkersthausen  180   4.831
Gailingen am Hochrhein  176   2.999
Singen (Hohentwiel)  166 40.047
Gottmadingen  165 16.582
Gaienhofen  148   3.804
Büsingen am Hochrhein  145   ca. 388
Mühlhausen-Ehingen  144   4.608
Moos  143   3.737
Mühlingen  140   7.793
Radolfzell am Bodensee  138 28.829
Tengen, Stadt  132   6.242
Eigeltingen  125   8-272
Bodman-Ludwigshafen  114   8.160
Rielasingen-Worblingen  102 10.387
Konstanz, Stadt   64 32.897

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Kreismeisterschaft 2024 im Zubau von PV-Dachanlagen:  Orsingen-Nenzingen, Steißlingen und Eigeltingen sind die Gewinner im Landkreis

Beschreibung

Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg:

  • Eine Maßnahme des Landes Baden-Württemberg
  • 12 regionale Photovoltaik-Netzwerke, verteilt über alle Regionen
  • Gemeinsam mit Energieagenturen, Stiftungen, Solar Clustern, Vereinen, Wirtschaftsförderungen, Initiativen, Handwerkskammern, etc.
  • Landesweit koordiniert durch KEA und Solar Cluster Baden-Württemberg
  • Jede/r kann Teil der PV-Netzwerke werden und diese mitgestalten

Ziele

Durch Information, Beratung und Wissenstransfer den Ausbau der Photovoltaik in Baden-Württemberg beschleunigen!

  • Aktive Netzwerke, die den Ausbau der PV schnell und dauerhaft voranbringen
  • Akteure motivieren, Teil der PV-Netzwerke zu werden und diese mitzugestalten
  • Vernetzung und Austausch zwischen den regionalen PV-Akteuren fördern
  • Motivation steigern PV-Anlagen in BW zu installieren
  • Photovoltaik stärker ins Bewusstsein bringen
  • Hemmnisse überwinden und durch gute Beispiele vielfältige Akteure für Solarenergie begeistern

Photovoltaik-Rechner

Informationen zum kostenlosen Photovoltaik-Rechner:

  • Ziel: Grobe Orientierung für PV-Projekte
  • 2 Modi: Pflicht- und Expertenmodus
  • Kostenlos, transparent und unabhängiges Berechnungstool
  • PV-Anlagen mit einer Leistung bis 750 kWp
  • Für kleinere Anlagen sind wissenschaftliche Simulationsrechnungen u.a. zur Bestimmung der Eigenverbrauchsquote implementiert (Randbedingungen: bis 4.000 kWh Stromverbrauch; 20 kWh Speicher und 20 kWp PV-Anlage).
  • Für größere Anlagen und Gebäudetypen wie z.B. Gewerbe, Büros, Landwirtschaft können Eigenverbrauchsquote anhand der Diagramme von Simulationsrechnungen mit Standard-Lastprofilen bestimmt werden.
  • Es sind Berechnungen mit/ohne Speicher inklusive Vergleich möglich. Für kleine Anlagen sind Eigenverbrauchsquoten auch mit Speicher hinterlegt, für größere muss diese manuell eingegeben werden, siehe Randbedingungen oben.
  • Über eine virtuelle Karte sind Einstrahlungsdaten des DWD mit 1×1 km² Auflösung integriert und abrufbar.
  • Ergebnisseite: Über die Druckfunktion als pdf oder print
  • Neben reinen Wirtschaftlichkeitsangaben sind aus der Projekterfahrung heraus auch u.a. Ergebnisse zum Solaren Deckungsanteil, zu vermiedenen THG-Emissionen und zur energetischen Amortisation integriert.
  • Berechnungsmethodik: Eine kurze Beschreibung finden Sie im PV-Rechner unter „Weitere Hinweise und Grundlagen“, sowie im Berechnungsmodell selbst.

Schwerpunkte im Landkreis Konstanz

  • Veranstaltungen für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und Unternehmensbesuche
  • Entwicklung und Durchführung von PV-Potenzial-Checks bei Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen vor Ort
  • Erarbeitung von Schulungen für Architekten und Energieberater zur Anwendung dieser PV-Potenzial-Checks
  • Veranstaltungen zu PV in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Erstellung einer beispielhaften Vorgehensweise für PV in WEG

Die Solaroffensive der Stadt Konstanz ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Konstanz, der Stadtwerke Konstanz GmbH, der Energieagentur Kreis Konstanz gGmbH und verschiedenen Unternehmen der Solarbranche, mit dem Ziel, den Anteil von Solaranlagen in der Stadt Konstanz signifikant zu erhöhen.

So passt die Sonne aufs Dach
Individuelle Informationen zu Ihrem Gebäude bekommen Sie im Rahmen einer aufsuchenden Photovoltaikberatung bei Ihnen zu Hause. Für welche Dächer sich eine Photovoltaik-Anlage lohnt bzw. wie diese aussehen kann, erfahren Sie im Interview mit unserem Solarfachberater Hans-Joachim Horn.

Sicherheitshinweise für Anwender von Batteriespeichern bei Wasserschäden und Hochwasser

Hochwasser und Überflutungen können zu Gefährdungen führen, die vor Installation eines Batteriespeichers noch nicht vorhanden waren.

Tipps zur Sicherheit gibt der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. (BVES) in einem Übersichtsblatt:

Steckersolargeräte und Balkonsolaranlagen – wie ist der aktuelle Stand?

Für stromerzeugende Solaranlagen – Photovoltaikanlagen – gelten zahlreiche Vorgaben, die politisch oder technisch definiert sind.

Gesetzliche Rechtsgrundlage für den Betrieb von Steckersolargeräten und Solaranlagen ist das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz).

Mit der Novellierung des EEG im Mai 2024 sind Steckersolargeräte, umgangssprachlich oftmals auch Balkonsolaranlagen, Balkonkraftwerke, Minikraftwerke, Mikrokraftwerke und vielfältig anders bezeichnet, im EEG erstmals gesetzlich eine klar definierte Kategorie geworden. Wir haben den aktuellen Stand übersichtlich zusammengefasst:

Weitere Informationen zu Steckersolargeräten finden Sie

Zur Nutzenabschätzung können Sie den STECKER-SOLAR-SIMULATOR der Forschungsgruppe Solarspeicher an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, HTW Berlin, nutzen.

Stromgestehungskosten – wie ist der aktuelle Stand?

Stromkosten sind heute für private Haushalte, für Kommunen und auch für Unternehmen ein wesentlicher Kostenfaktor. Während die Bereitstellung von elektrischem Strom in der Vergangenheit insbesondere auf der Verbrennung umweltschädlicher fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas sowie der Nutzung von Kernenergie beruhte, wird derzeit immer stärker auf zukunftsfähige, erneuerbare Energiequellen gesetzt.
Wie hoch die Gestehungskosten unterschiedlicher Techniken der Strombereitstellung sind, wurde in 2024 durch das Fraunhofer ISE gründlich betrachtet und ausgewertet. Je nach Technik und Betrachtungsperspektive liegen die Kosten für die Erzeugung einer kWh Strom zwischen ca. 4 und 50 Cent!

Stromgestehungskosten Erneuerbarer Energien

Quelle: Fraunhofer ISE: Stromgestehungskosten Erneuerbarer Energien

PV in Wohneigentümergemeinschaften

Gebäude von Wohneigentümergemeinschaften (WEG) mit ihren großen Dachflächen weisen ein erhebliches Potenzial für Photovoltaik-Anlagen auf, das weitgehend noch nicht ausgeschöpft ist. Da viele Verwalter den Aufwand scheuen, braucht es einen impulsgebenden Eigentümer, der die Planung und Durchführung von Photovoltaik-Anlagen voranbringt. Die  gemeinschaftliche Nutzung des erzeugten Sonnenstromes ist heute möglich. Unterschiedliche Konzepte bis hin zum virtuellen Summenzählermodell ermöglichen den Beteiligten, günstigen Sonnenstrom zu beziehen,

Lässt sich keine gemeinschaftlich betriebene Photovoltaikanlage umsetzen, kann die Aufteilung der Dachflächen zur Nutzung der Sonnenenergie für interessierte Eigentümer:innen eine Lösung sein:

„Die Sonne ist eine wichtige Energiequelle, die wir nutzen wollen! Wir arbeiten gemeinsam mit den Gemeinden an der Realisierung von Photovoltaikanlagen im Landkreis Konstanz.“

Zeno DannerLandrat des Kreises Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Kommunen haben eine wichtige Vorbildfunktion beim Einsatz von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Um die Klimaziele zu erreichen, benötigt der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen viel Fläche, die wir nicht nur durch unsere Gebäude bereitstellen müssen, sondern auch durch Überdachungen von Parkierungsflächen.“

Dr. Thomas AuerBürgermeister Gailingen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Als Bauschaffende haben wir eine besondere Verantwortung für eine nachhaltige Baukultur. Daher sollten wir die Integration von Photovoltaik-Anlagen und Elektromobilität in Gebäuden von Beginn an mitdenken. Dann können auch Mieter und Wohnungseigentümergemeinschaften vom günstigen Solarstrom profitieren.“

Karin VögeleBauträgerin und Immobilienmanagerin, Radolfzell
Botschafterin des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Mit unserer Mitarbeiterin „Frau Sonne“ und der installierten Photovoltaik-Anlage sind wir höchst zufrieden. Wir erzielen die bestmögliche Verbrauchsquote von benötigter und erzielbarer Strommenge, denn Eigenverbrauch macht Rendite. Und vor allem ist CO2-Einsparung aus regenerativer Stromgewinnung für uns als „Nahversorger mit regionalen Lebensmitteln für den ländlichen Raum“ Geschäftsüberzeugung und Fürsorge für unsere Umwelt.“

Hans-Philipp OkleGeschäftsführer Okle Großhandels GmbH, Singen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Als Vorstand des ISC Konstanz und Geschäftsführer des SolarLAGO setze ich mich für die Verbreitung der Photovoltaik ein und möchte auch privat mit unserem doppelten Energie-Plus-Einfamilienhaus mit 10kW PV-Dach, Wärmepumpe, Elektrofahrzeug, Smart Grid u.a. ein gutes Beispiel geben.“

Dr. Kristian PeterVorstand International Solar Energy Research Center Konstanz e.V., ISC Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Die vermeintlich dummen Pflanzen leben seit Millionen von Jahren ausschließlich von der Energie der Sonne, dank der Photosynthese. Das Äquivalent für den vermeintlich intelligenten Menschen ist die Photovoltaik. Wir sollten sie nutzen.“

Bene MüllerVorstand solarcomplex, Singen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Technischen Fortschritt zu integrieren – ist die Basis für die Zukunft erfolgreich zu wirtschaften.“

Martin JuckerJucker Farm AG, Seegräben, Schweiz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Statt die Energiequellen der Vergangenheit zu subventionieren, sollten wir in die Energiequellen der Zukunft investieren.“
US-Präsident Barack Obama im April 2011

Clemens FleischmannRandegger Ottilien-Quelle GmbH, Gottmadingen
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee

„Seit mich die Energieagentur von der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher überzeugt hat, brauche ich kaum noch Strom aus dem Netz. Der eigene Solarstrom ist unschlagbar günstig, das macht richtig Spaß. Jetzt habe ich noch einen Grund mehr mich zu freuen, wenn die Sonne scheint.“

Portrait Frank Hämmerle
Frank Hämmerleehemaliger Landrat des Kreises Konstanz
Botschafter des Photovoltaik-Netzwerks Hochrhein-Bodensee