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Konstanz: „Zukunft Wärme“

Die geopolitische Gesamtlage zeigt derzeit erneut, wie wichtig es ist, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Auch Konstanz hat sich im Sinne der Daseinsvorsorge und des Klimaschutzes bereits auf den Weg gemacht, von Öl und Gas auf regenerative Energiequellen umzustellen.

Die Wärmeplanung zeigt strategische und klimafreundliche Möglichkeiten zur Wärmeversorgung auf: Etwa 30 Prozent aller Gebäude im Konstanzer Stadtgebiet könnten an Wärmenetze angeschlossen werden, die Wärme aus regenerativen Energiequellen wie beispielsweise dem Wasser des Bodensees beziehen. Bei den restlichen 70 Prozent der Gebäude braucht es gebäudespezifische Lösungen wie zum Beispiel Wärmepumpen, wie sie schon vielfach und auch in Konstanz im Einsatz sind. 2025 war deutschlandweit jede zweite neu verkaufte Heizungsanlage eine Wärmepumpe.

Damit Gebäudeeigentümer und Gebäudeeigentümerinnen ihre Handlungsoptionen kennen, laden Stadt und Stadtwerke Konstanz am Mittwoch, den 10. Juni 2026, zu einer gemeinsam Infoveranstaltung ins Bodenseeforum ein. Beginn ist um 18.30 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Neben Vorträgen zum Planungsstand der Wärmenetze, Fördermöglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es die Möglichkeit, an Themeninseln ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fragen, die im Lauf des Abends beantwortet werden:

    • Welche Prioritäten hat die kommunale Wärmeplanung?
    • Wo sind in Konstanz Wärmenetze geplant und bis wann werden diese realisiert?
    • Wo können sich EigentümerInnen informieren und beraten lassen?
    • Welche Förderungen gibt es für den Anschluss an ein Wärmenetz?
    • Welche Förderungen gibt es für gebäudespezifische Lösungen wie zum Beispiel Wärmepumpen?

Die Energieberater der Energieagentur Kreis Konstanz gGmbH unterstützen an den Themeninseln mit anbieterunabhängiger Beratung.

ZUKUNFT WÄRME  ist eine Veranstaltung der Stadt Konstanz und der Stadtwerke Konstanz GmbH.

Singen: Vortrag Steckersolar – Strom von Balkon und Terrasse

Steckersolargeräte, auch als Balkonsolaranlagen bekannt, sind für die Installation und Inbetriebnahme durch Laien konzipiert. Sie sind ideal für Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümer von Geschosswohnungen. Durch Montage der Module z.B. am Balkon, an der Fassade, über dem Holzschuppen, als Vordach oder Aufstellen auf Terrasse, im Garten oder auf der Flachdachgarage können Sie recht problemlos Sonnenstrom ernten. Durch die gesetzliche und normative Begrenzung der Wechselrichter-Ausgangsleistung ist die Anlagengröße zwar begrenzt, der Strom kann aber in der Regel über eine Steckdose direkt in einen Endstromkreis eingespeist werden, was die Installation wesentlich vereinfacht.

Ob die Stromernte aus einem Steckersolargerät auch in Ihrem Gebäude sinnvoll ist, und wie die aktuellen rechtlichen Vorgaben sind, erfahren Sie im Vortrag unseres Kooperationspartners Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit unseren Energieberater Achim Horn.

Dipl.-Energiewirt (FH) und Solarfachberater Achim Horn hat seine erste Photovoltaikanlage 1993 erstellt, und seither durch Bau, Planung und Beratung zu vielen Photovoltaikanlagen vielseitige Erfahrung sammeln können. ER ist seit vielen Jahren Energieberater für die Verbraucherzentrale und die Energieagentur Kreis Konstanz. Bringen Sie Ihre Fragen an den Energieberater mit!

Der Vortrag wird durch die Stabsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt Singen organisiert und gemeinsam mit der Volkshochschule durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), und kann daher kostenfrei, anbieterunabhängig und produktneutral erfolgen.